Gastroenterologische Onkologie
Bösartige Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes gehören - neben Brust- und Lungenkrebserkrankungen – zu den häufigsten Tumorerkrankungen überhaupt. Je früher die Diagnose erfolgt und die entsprechende Therapie eingeleitet wird, umso höher sind die Heilungschancen. Daher sind in diesem Bereich zwei Aspekte von besonderer Bedeutung: eine so rechtzeitig wie möglich erfolgende Entdeckung der Krankheit. Und in dieser Situation einen verlässlichen und kompetenten Ansprechpartner für die erforderlichen Untersuchungen und die durchzuführenden Therapien zu haben.
Bösartige Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes werden sowohl bei ambulanten Untersuchungen, zum Beispiel im Rahmen der Darmkrebsvorsorge, als auch bei stationären Patienten festgestellt, die von ihrem Hausarzt zur weiteren Abklärung eingewiesen wurden. Wurde die Diagnose durch eine entsprechende Gewebeuntersuchung gesichert, wird der Patient in der Regel stationär aufgenommen, um das genaue Krankheitsstadium durch weitere Untersuchungen zu erkennen und um das weitere, sich hieraus ergebende Vorgehen festzulegen.
Zu diesem Zweck werden alle betroffenen Patientinnen und Patienten zu der 14-täglich stattfindenden Tumorkonferenz am Klinikum Niederberg hinzugezogen. Dieses interdisziplinär besetzte Expertengremium wird vom Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II und Gastroenterologie, Dr. med. Fritz Köstermann, geleitet und schließt andere Fachärzte, die sich auf die Behandlung von Krebserkrankung spezialisiert haben, ein. Hierbei handelt es sich um Hämatologen und Strahlentherapeuten aus Wuppertal und Essen. Der während dieser Konferenz gefasste Beschluss über den weiteren Behandlungsplan richtet sich nach den einschlägigen Leitlinien der entsprechenden Fachgesellschaften für Gastroenterologie und Onkologie.
Hiervon profitieren unsere Patienten in vielerlei Hinsicht. Gebündeltes Fachwissen, kurze Wege, kompetenter Erfahrungsaustausch sorgen für eine bestmögliche Betreuung. Im Falle einer notwendigen Operation oder einer vorausgehenden respektive nachfolgenden Chemotherapie besteht eine enge Kooperation mit der Praxis Dres. med. Kalhori/Nusch in Velbert. Wird eine zusätzliche Bestrahlung für sinnvoll beziehungsweise notwendig erachtet, besteht eine Zusammenarbeit mit strahlentherapeutischen Zentren in Essen, Wuppertal und Hattingen. Die dort tätigen Strahlentherapeuten nehmen – wie bereits erwähnt – an der regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenz am Klinikum Niederberg teil und sind somit bereits vor Therapiebeginn mit dem Fall vertraut.
Die Intervalle der erforderlichen Nachsorge-Untersuchungen nach der Behandlung, das heißt erneute Magen- beziehungsweise Darmspiegelungen, werden in der Regel ambulant in der Funktionsabteilung des Klinikum Niederberg durchgeführt.
Chefarzt

Dr. med. Fritz Köstermann
Facharzt für Gastroenterologie und Palliativmedizin
innere@klinikum-niederberg.de
Sekretariat
Stefanie Schmidt
Telefon: 02051 982-18 31
Telefax: 02051 982-30 19
Terminvergaben Coloskopie:
Birgit Theil
Telefon: 02051 982-1835
Oberarzt

Dr. med. Harald Pietsch
Facharzt für Gastroenterologie
Palliativmedizin

Dr. med. Peter Schymanietz
Geschäftsführender Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin/Palliativmedizin
Stationen
Station 33
Palliativstation

