Was ist Darmkrebs
Als Darmkrebs bezeichnet man alle bösartigen Tumoren im Dickdarm oder Mastdarm. Krebserkrankungen des Dünndarms sind extrem selten. Mehr als 95% aller bösartigen Tumoren finden sich im Dickdarm und Enddarm, obwohl der Dünndarm mehr als 50% des gesamten Darms ausmacht.
Man unterscheidet:
- Kolonkarzinom (Dickdarmkrebs)
- Rektumkarzinom (Mastdarmkrebs)
- Kolorektales Karzinom (Dickdarm- und Mastdarmkrebs zusammengefasst)
Zurzeit ist Darmkrebs in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung, an der jedes Jahr rund 70.000 Menschen neu erkranken. Die Chance auf eine Heilung ist dabei stark von dem jeweiligen Stadium der Erkrankung abhängig: Wird sie bereits im ersten Stadium erkannt, liegt die Wahrscheinlichkeit, wieder
gesund zu werden, bei über 90 Prozent. In der Liste der Häufigkeit von Tumorarten und in der Statistik der Krebstodesursachen steht der Darmkrebs auf Platz zwei. Mit 69 Jahren bei Männern und 75 Jahren bei Frauen liegt das Durchschnittsalter der Betroffenen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin deutlich über dem mittleren Erkrankungsalter der meisten anderen Tumorformen.
Patienten-Informationsordner "Darmkrebs"

Wen Sie von Darmkrebs betroffen sind, so halten wir einen umfassenden Informationsordner für Sie bereit. Sie erhalten den Ordner dann automatisch über die Sekretariate der beiden Kliniken (Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gastroenterologie).
Sollten Sie versehentlich keinen solchen Ordner erhalten haben, wenden Sie sich bitte noch mal an die jeweiligen Sekretariate oder das Stationspersonal.
Darmzentrum am Klinikum Niederberg

Dr. med. Fritz Köstermann
Chefarzt Klinik II für Innere
Medizin, Gastroenterologie und Palliativmedizin

Dr. med. Devid Tusek
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Koordination Darmzentrum:
Stefanie Schmidt
Telefon 02051 982-1831
Fax 02051 982-3019
Termine Chirurgie:
Kornelia Fachin
Telefon 02051 982-2001
(auch Stomasprechstunde)

