Risikofaktoren
Wissenschaftler konnten bis heute noch nicht endgültig klären, warum Darmkrebs entsteht. Aber es gibt Faktoren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen.
Risikofaktoren Alter
Das Alter spielt bei der Erkrankung eine wesentliche Rolle. Je älter wir werden, desto anfälliger wird der menschliche Organismus für genetische Zelldefekte. Diese können von unserem Körper nicht mehr so leicht repariert werden. So kann es passieren, dass entartete Zellen entstehen, die sich als bösartiger Krebstumor vermehren und ausbreiten. 90% der Darmkrebserkrankungen treten nach dem 50. Lebensjahr auf
Risikofaktor entzündliche Darmerkrankungen
Langjährige, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Colitis ulcerosa) erhöhen das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Der andauernde Endzündungsprozess kann zu bösartigen Zellveränderungen an der Darmschleimhaut führen.
Risikofaktor Ernährung und Lebensstil
Laut Expertenmeinung könnte jede dritte Krebserkrankung durch unsere Ernährung bedingt sein. Diese Erkenntnisse sind aber noch nicht zu 100% erwiesen. Bei Magen und Darmkrebs gilt dieser Zusammenhang als gesichert.
Unsere typische Ernährungsweise mit viel tierischem Fett und wenig Getreide, Obst und Gemüse ist Gift für den Darm und begünstigt die Entstehung von Darmkrebs. Auch Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und starker Alkoholkonsum erhöhen das Darmkrebsrisiko.
Darmzentrum am Klinikum Niederberg

Dr. med. Fritz Köstermann
Chefarzt Klinik II für Innere
Medizin, Gastroenterologie und Palliativmedizin

Dr. med. Thomas Ehmann
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Koordination Darmzentrum:
Stefanie Schmidt
Telefon 02051 982-1831
Fax 02051 982-18 34
Termine Chirurgie:
Kornelia Fachin
Telefon 02051 982-2001
(auch Stomasprechstunde)

