Hämoccult-Test

Wenn kleine Mengen von Blut im Stuhl auftreten, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind, spricht der Mediziner von okkultem (verstecktem) Blut. Der Nachweis erfolgt über den Hämoccult-Test, auf den jeder zur Vorsorge und zur Früherkennung von Darmkrebs ab dem 50. Lebensjahr einen gesetzlichen Anspruch hat.


Der Patient bringt zuhause kleine Proben (etwa erbsengroß) aus drei verschiedenen Stuhlgängen innerhalb einer Woche auf drei Briefchen auf, verschließt sie und übergibt sie dem Hausarzt. Dieser erkennt nach auftropfen einer Indikatorflüssigkeit, an einer Farbreaktion, ob sich verstecktes Blut im Stuhl befindet.


Auch wenn das Ergebnis dieses Tests positiv ist, also Blut im Stuhl nachgewiesen wird, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass Sie an Krebs erkrankt sind. Nur bei einem von 10 Patienten wird durch weitere Untersuchungen ein bösartiger Tumor entdeckt. Bei den übrigen hat die Blutung eine andere Ursache.

Beachten Sie bei der Durchführung des Test bitte die Hinweise Ihres Arztes, da Fremdstoffe aus der Nahrung wie Vitamin C, rohes Fleisch oder Blutwurst sowie Arzneimittel in hoher Dosierung, die beispielsweise bei Schmerzen und Gelenkbeschwerden verordnet werden, das Testergebnis verfälsche können.

Andererseits ist bei negativem Test Darmkrebs nicht ausgeschlossen, da nicht jeder Tumor blutet.

Letzte Änderung: 16.10.2012

Vorsorgecoloskopie

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Facharzt für Innere Medizin
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Fachärztin für Allgemeinmedizin
fachärztlich internistisch-gastroenterologischer Versorgungsbereich
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Chefarzt

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Chefarzt Klinik II für Innere
Medizin, Gastroenterologie und Palliativmedizin

Oberarzt

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Facharzt für Innere Medizin
und Gastroenterologie