Chemotherapie

Die Chemotherapie, die stadienabhängig im Anschluss an einen operativen Eingriff zur Verbesserung der Heilungschancen oder zur Metastasenbehandlung sowie beim Mastdarmkrebs in Kombination mit der Strahlentherapie vor einer Operation ansteht, zielt mit geeigneten Medikamenten (Zytostatika) auf sich schnell teilende Zellen und damit vor allem auf Tumorgewebe.


Die Therapie erfolgt in den allermeisten Fällen ambulant bei unserem Kooperationspartner der Praxis Nusch / Kalhori / Langer. In der Regel erhält der Patient je nach Notwendigkeit über einen Zeitraum von einem halben Jahr eine Chemotherapie.
Die Chemotherapie unterstützt den Erfolg der operativen Tumorentfernung und verbessert die Heilungschancen. Bei sehr weit fortgeschrittenem Tumorstadium oder erneuten Tumorabsiedlungen verbessert die Chemotherapie die Lebensqualität und verlängert die Überlebenszeit.


Da auch gesunde Körperzellen sich ständig teilen, kann es bei schnell wachsenden Geweben zu Nebenwirkungen kommen. Das gilt insbesondere für Darm- und Magenschleimhaut, deren Schädigung zu Durchfall und anderen Magen-Darm-Beeinträchtigungen führt. Haarausfall kommt bei den meisten zur Darmkrebstherapie eingesetzten Medikamenten nur selten vor.

Von zielgerichteter Therapie ist in der Krebsbehandlung immer häufiger die Rede. Mit diesem Schlagwort werden alle Bemühungen bezeichnet, die den Tumor möglichst zielgenau – ohne Schädigung anderer Gewebe oder Organe – bekämpfen wie z.B. die Immuntherapie, bei der Antikörper eingesetzt werden, die sich auf bestimmte Strukturen der Krebszelle setzen und diese z.B. daran hindern sich weiter zu teilen und zu wachsen. Solche Antikörper sind seit kurzem in Kombination mit Medikamenten aus der Chemotherapie (Zytostatika) für die Behandlung zugelassen und führen ersten Studien zufolge zu einer weiteren Verbesserung des Behandlungserfolgs.

Letzte Änderung: 11.10.2011

Kooperierende Onkologen

Internistische Onkologische Praxis
Drs. med. Arndt Nusch / Naser Kalhori / Werner Langer
Friedrichstraße 311
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