Zur Geschichte des Klinikum Niederberg

Das Klinikum Niederberg wurde am 3. Juli 1978 als Zweckverbandskrankenhaus der Städte Velbert und Heiligenhaus seiner Bestimmung übergeben. Vor dieser neuen Zeitrechnung in der Gesundheitsversorgung der beiden Gemeinden wurden die Bürger Velberts und Heiligenhaus vor allem im alten Velberter Krankenhaus oder im Evangelischen Krankenhaus Kettwig medizinisch versorgt.
Die Willensbekundungen der Kommunalpolitik zugunsten eines modernen und leistungsstarken Krankenhauses für die Region reichen bis in die frühen 60er Jahre zurück. Am 5. November 1969 kam es dann zur Gründung des „Zweckverbandes Niederbergischer Krankenanstalten“ der Städte Velbert, Heiligenhaus, Langenberg, Neviges und Kettwig, ohne, dass zu diesem Zeitpunkt die Standortfrage für ein neues Krankenhaus geklärt gewesen wäre. Erst nach dem Verkauf des Grundstücks "Auf der Rötsch" der Evangelischen Krankenhausgesellschaft Kettwig kam es zu dem entscheidenden Beschluss zur Errichtung des Klinikum Niederberg in Velbert.
Im April 1970 wurden die das Architekturbüro Krüger, Krüger und Rieger aus Saarbrücken mit der Planung für das Klinikum beauftragt. Am 25. Oktober 1973 wurde der Grundstein gelegt. Es wurde von einer Bauzeit von vier Jahren ausgegangen. Allerdings sollte sich diese auf Grund der Ölkrise verzögern, da die vorgesehene Energieart der Heizungsanlage eine erneute Prüfung erforderte. Mit der Gebietsreform von 1975 schied Kettwig als nunmehr eingemeindeter Essener Stadtteil aus dem Zweckverband aus.
Am 3. Juli 1978 war es dann soweit, das Klinikum Niederberg konnte seinen Betrieb aufnehmen. Seit dem 1. Januar 2003 wird das Klinikum Niederberg in Form einer gemeinnützigen GmbH geführt. Alleiniger Gesellschafter ist weiterhin der Zweckverband Klinikum Niederberg der Städte Velbert und Heiligenhaus. Zum 1. Januar 2005 schloss der Gesellschafter einen Kooperationsvertrag mit den Kliniken St. Antonius (Wuppertal) für die Klinikum Niederberg gGmbH ab.
Zentren
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Darmzentrum
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