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Elektrotherapie

Diese physikalische Behandlung wirkt je nach Stromform schmerzlindernd,durchblutungsfördernd und/oder reduzierend auf Schwellungen und Blutergüsse.

Endokrinologie / endokrin

Endokrinologie = Teilgebiet der inneren Medizin, das sich mit Erkrankungen hormonproduzierender Organe beschäftigt. Im Vordergrund stehen hier der Diabetes (Zuckerkrankheit) und Schilddrüsenerkrankungen. endokrin = nach innen abgebend.
Es sind Drüsen gemeint, die die von ihnen produzierten Stoffe ins Blut absondern. Bei diesen Stoffen handelt es sich um Hormone, also Botenstoffe zwischen verschiedenen Organen. Endokrine Drüsen sind z.B. Schilddrüse, Eierstöcke, Hoden, Nebenniere und Nebenschilddrüsen.

Endoprothesen

Bei Endoprothesen handelt es sich um Implantate, welche dauerhaft im Körper verbleiben. Am bekanntesten sind wohl die künstlichen Hüftgelenke. Heute stehen aber auch Endoprothesen für weitere Gelenke zur Verfügung (Kniegelenk, Schultergelenk, seltener auch eine Sprunggelenks-Endoprothese, sowie Ellenbogengelenks- und Fingergelenksprothesen), wobei arthrotische Veränderungen am Gelenk eine häufige Indikation darstellen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Endoskopie

Optisches Gerät mit dem man Hohlräume mit Licht untersuchen kann.
In der Inneren Medizin: Untersuchung von menschlichen Hohlorganen (Rachen, Speiseröhre, Dünn- und Dickdarm) mit einem flexiblen Gerät. Die Bildübertragung geschieht bei modernen Geräten mit einer Videokamera am Ende des Gerätes. Zusätzlich enthält das Endoskop Arbeitskanäle über die Instrumente eingeführt werden können.

Endosonographie

Ultraschalluntersuchung mit einem an einem Endoskop angebrachten Schallkopf.
In der Inneren Medizin insbesondere zur Untersuchung von Darmabschnitten (Speiseröhre, Magen, Enddarm) und Organen (Bauchspeicheldrüse, Gallengang, Lymphknoten).

Endovaskuläre Verfahren

Verfahren, die eine Weitung von Blutgefäßverengungen oder eine Versorgung von Gefäßaussackungen erlaubt und ohne große Schnitte auskommt. Der Zugang zu einem Blutgefäß erfolgt über das Gefäßsystem, meist über einen Einstich in ein Leistengefäß.

Epididymitis

Beschreibt die Entzündung des Nebenhodens, die meist durch ein Aufsteigen einer Blasen- oder Prostataentzündung verursacht wird. Symptome sind langsam zunehmende starke Schmerzen, Rötung und Überwärmung des Hodens einhergehend mit einer Schwellung. Die Symptome können mit der nicht ungefährlichen Hodentorsion (Verdrehung des Hodens) verwechselt werden, bei der oft nur ein kurzes Zeitfenster zur Rettung des Hoden bleibt. Bei Schmerzen im Hoden sollte daher immer rasch der Arzt aufgesucht werden.

Epikondylitis / Tennisarm

Bei chronischer Überlastung durch einförmige sich wiederholende Bewegungsabläufe kann es zu Entzündungen der Sehnenansätze kommen. Am Ellenbogengelenk findet man einen Druckschmerz am äußeren knöchernen Vorsprung beim Tennisellenarm; bei einem Druckschmerz am inneren knöchernen Vorsprung beim Golferarm. Bei anhaltenden Schmerzen und Versagen konservativer Therapien kann das operative Lösen der Sehnen Erfolg bringen.

ERCP

Endoskopische retrograde Cholangio-Pankreatographie
Endoskopische Röntgendarstellung von Gallen- (Cholangio) und Bauchspeicheldrüsen (Pankreas) vom Zwölffingerdarm aus. Diese Methode dient der Diagnostik und Therapie von Gallen- und Bauchspeicheldrüsenwegs-Erkrankungen.

evidenzbasierte Medizin

Evidenzbasiert meint eine Integration der derzeit besten wissenschaftlichen Beweise in die tägliche medizinische Praxis unter Einbezug theoretischen Wissens und der Erfahrung der Ärzte.

Letzte Änderung: 04.03.2010