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TAPP - Transabdominelle Präperitoneale Plastik

Eine minimal-invasive Operationstechnik zur Operation des Leistenbruches mittels Bauchspiegelung und Netzteinlage. Dabei wird (im Gegensatz zu TEPP) die Bruchpforte durch ein künstliches Netz vom Bauchraum her abgedichtet.

Targeted Therapie

"targeted Therapie" ist ein Sammelbegriff für eine Reihe sehr moderner Entwicklungen. Gemeint sind Medikamente, die speziell auf bestimmte Signalübertragungswege innerhalb entarteter Zellen einwirken sollen.
Diese neuen Medikamente wirken erheblich gezielter („targeted“), als klassische Chemotherapien. In der Regel zielt „targeted therapy“ auf solche Wachstumsreiz übermittelnde Signalwege im Tumor, wie sie im gesunden Gewebe weniger wichtig sind oder seltener vorkommen.
Dementsprechend werden sowieso nur wenige und dann im Vergleich zur Chemotherapie andere Gewebe beziehungsweise Organe ungewollt mitbehandelt und geschädigt: Hauterscheinungen sind besonders häufig, während Haarausfall oder kritische Verschlechterungen der Infektabwehr wie bei Chemotherapie keine Rolle spielen.

TEM -Transanale endoskopische Mikrochirurgie

Eine Operationsmethode mit Lupe oder Mikroskop über den After. Sie ermöglicht die Abtragung von großen Mastdarmpolypen und von Mastdarmkrebs im Frühstadium ohne Bauchschnitt.

TEP

TEP = Total Endoprothese
Bei Endoprothesen handelt es sich um Implantate, welche dauerhaft im Körper verbleiben.
Am bekanntesten sind wohl die künstlichen Hüftgelenke. Heute stehen auch Endoprothesen für weitere Gelenke zur Verfügung (Kniegelenk, Schultergelenk, seltener auch eine Sprunggelenks-Endoprothese, sowie Ellenbogengelenks- und Fingergelenksprothesen), wobei arthrotische Gelenkveränderungen eine häufige Indikation darstellen.
TEPP - Totale extraperitoneale Patchplastik

Thoraxchirurgie

Thorax = Brustkorb
Thoraxchirurgie = Fachdisziplin, die sich mit Operationen am Brustkorb, v. a. im Bereich der Lunge und des Mittelfells befasst.

Totale mesorektale Exzision

Totale mesorektale Exzision (TME): ist ein standardisiertes chirurgisches Operationsverfahren zur kontinenzerhaltenden Behandlung von Krebserkrankungen des Enddarmes. Die Methode hat in den letzten 20 Jahren die Rezidivrate nach Operationen des Rektumkarzinoms erheblich reduziert. Weiterhin reduziert die Operationstechnik Störungen der Blasen- und Sexualfunktion, da die lokalen unwillkürlichen Nervengeflechte des Beckens erhalten bleiben.

Tubus

Dünner Kunststoffschlauch, der zur künstlichen Beatmung während einer Allgemeinanästhesie durch den Mund in die Luftröhre eingeführt wird.

Tumor

Ein Tumor ist eine Wucherung oder Gewebevermehrung.
Es kann unterteilt werden in gut- und bösartige Wucherungen.
Gutartige Tumoren wachsen nicht in die umliegenden Gewebe ein und streuen nicht in andere Körperbereiche.
Bösartige Tumoren („Krebs“) können an unterschiedlichen Stellen des Körpers auftreten (z.B. Magenkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs usw.) und haben die Eigenschaft, dass sie in umliegendes Gewebe einbrechen können und dass sie streuen (Tochtergeschwulste in anderen Teilen des Körpers setzen).

Letzte Änderung: 04.03.2010